Kenia

Kenia grenzt im Nordwesten an den Südsudan, im Norden an Äthiopien, im Osten an Somalia, im Süden an Tansania und im Westen an Uganda. Im Südosten grenzt der ostafrikanische Staat an den Indischen Ozean.

 

Kenia
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Fläche: 582.646 qkm

Einwohner: 43.178.000

 

Hauptstadt: Nairobi

Amtssprache: Swahili, Englisch

Währung: 1 Kenia-Schilling = 100 Cents

 

Politische Führung:

Staatspräsident - Uhuru Kenyatta

Vizepräsident - William Ruto

Außenministerin - Amina Mohamed

 

Nationalfeiertag: 12. Dezember

 

Landesstruktur: 47 Bezirke

Politisches System: Verfassung von 2010 – Präsidialrepublik

Parlament: Nationalversammlung mit 349 Mitgl., Senat mit 67 Mitgl; Wahl jeweils alle 5 Jahre – Direktwahl des Staatsoberhaupts alle 5 Jahre Wahlrecht ab 18 Jahren)

Quelle: www.weltalmanach.de

 

Zentral-Mittel-Kenia wird vom Rift Valley durchzogen, einem Teil des Ostafrikanischen Grabenbruchs. Die höchste Erhebung – der Batian mit 5199 m – befindet sich im Mount-Kenya-Massiv. Der tiefste Punkt liegt bei 0 m an der 480 km langen Küste des Indischen Ozeans; dort sind teilweise Korallenbänke vorgelagert. Die längsten Flüsse des Landes sind: Tana, Sabaki und Kerio.

 

Kenia kann in zwei Klimazonen unterteilt werden:

 

Im Hochland, das höher als 1800 m liegt, kommt es von April bis Juni und von Oktober bis November zu Regenperioden. Der Niederschlag fällt meist nachmittags, abends und nachts. Die Nächte sind relativ kühl. Die kälteste Zeit in dieser Region liegt im Juli und August mit etwa 10°C täglichem Minimum. Die warme Periode liegt im Januar und Februar mit etwa 25 bis 26°C täglichem Maximum. Die Luftfeuchtigkeit beträgt etwa 65 Prozent.

 

An der Küste liegen die Temperaturen zwischen 22 ° und 32 ° C, und die mittlere Luftfeuchtigkeit beträgt etwa 75 Prozent. Der meiste Niederschlag fällt von April bis Juni. Die trockensten Monate sind Januar und Februar. Die wärmsten Monate sind Januar bis Mai und Oktober bis Dezember.

 

Es gibt eine Vielzahl an Nationalparks in Kenia, die ein wichtiges Standbein für den Tourismus darstellen. Der größte Nationalpark ist der Tsavo-Nationalpark. Die bekannte Masai Mara, der nördliche Ausläufer der Serengeti, ist formell kein Nationalpark, sondern ein Naturschutzgebiet. Hier findet man besonders in den Monaten Juli und August einen großen Tierreichtum, bedingt durch die Herdenwanderungen von Gnus, Zebras, Antilopen, Büffeln und Impalas.

 

Insgesamt leben in Kenia mehr als 40 verschiedene Volksgruppen, die mehr als 50 verschiedene Sprachen und Dialekte sprechen. Die meisten Einwohner Kenias gehören bantusprachigen Volksgruppen an. Zu diesen zählen die Kikuyu (mit rund 17,2 % Bevölkerungsanteil die größte Volksgruppe Kenias), die Luhya (13,8 %), die Kamba (10,1 %), die Kisii, die Mijikenda und die Meru.

 

Des Weiteren leben im Nordwesten Kenias nilotische Volksgruppen wie die Kalendjin (mit 12,9 % die drittgrößte Gruppe), die Luo (mit 10,5 %), die Turkana, die Massai und die Samburu. Zu den kuschitischsprachigen Völkern im Nordosten des Landes gehören die kenianischen Somali (6,2 %) und die Oromo sowie kleinere Gruppen wie die Rendille und die El Molo. Nicht-afrikanische Bevölkerungsgruppen (Europäer vorwiegend englischer Herkunft, Asiaten, Araber) machen etwa 1 % der Bevölkerung aus.

 

Quelle: Wikipedia